Berufliche Integration

Integrationsmassnahmen (IM)

Die auf der Rechtsgrundlage des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) nach Art. 14 a basierenden Massnahmen sind besonders auf die Eingliederung von Menschen mit psychisch oder somatisch bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ausgerichtet. Sie sollen die Lücke zwischen sozialer und beruflicher Integration schliessen und als Vorbereitung auf berufliche Massnahmen mit Ziel der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt dienen.

Das Angebot der Beruflichen Integration der Stiftung azb umfasst die Bereiche

Belastbarkeitstraining

Das Belastbarkeitstraining erfolgt durch wirtschaftsnahe, praktische Arbeitsproben in verschiedenen Bereichen im geschützten Umfeld.

Das Ziel ist die Steigerung von Stabilität, Belastbarkeit, Sozial- und Selbstkompetenzen sowie Erhöhung der Arbeitsfähigkeit durch Ausbau der beruflichen und persönlichen Ressourcen unter Berücksichtigung des Eingliederungsplans der IV.

 

Aufbautraining

Das Aufbautraining erfolgt durch wirtschaftsnahe, praktische Arbeitsproben in verschiedenen Bereichen im geschützten Umfeld.

Das Ziel ist die Erreichung von Stabilität, Belastbarkeit, Arbeitsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Sozial- und Selbstkompetenzen, welches den Anforderungen für einen beruflichen (Wieder-)Einstieg oder für eine weitere Eingliederungsmassnahme (Ausbildung usw.) entspricht.

 

WISA

Wirtschaftsnahe Integration und Support am Arbeitsplatz (WISA) ist eine begleitete Eingliederung oder die Erhaltung des Arbeitsplatzes im ersten Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer werden von einem Job Coach in der Vorbereitung und an den verschiedenen externen Arbeitsplätzen begleitet und unterstützt.

 

Job Coaching

Ist eine begleitete Integration oder Erhaltung des Arbeitsplatzes im ersten Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer werden von einem ihnen zugeteilten Job Coach in der Vorbereitung und an den verschiedenen externen Arbeitsplätzen betreut.

Der Job Coach arbeitet eng mit den Vorgesetzten der jeweiligen Einsatzfirmen sowie mit allen in den Fall involvierten Stellen und Personen zusammen. Die Zusammenarbeit beinhaltet individuell angepasste, verbindliche und regelmässige Kontaktaufnahmen am Arbeitsplatz.

 

Arbeit als Zeitüberbrückung

Ziel ist der Erhalt bzw. die Förderung der Eingliederungsfähigkeit bei Wartezeit auf eine weiterführende Massnahme oder vor Stellenantritt in der freien Wirtschaft. Im Zentrum stehen hauptsächlich der Erhalt und die Förderung der vorhandenen Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen, die Aufrechterhaltung von Tagesstruktur und Arbeitswillen sowie die Stabilisierung bzw. Steigerung von Präsenzzeiten und Leistungen.

Der Einsatz erfolgt im geschützten Umfeld durch wirtschaftsnahe, praktische Arbeiten aus dem vorgängig festgelegten Tätigkeitsfeld.